MEINE BASIS
Meine Neugier macht mich offen für viele Ansichten und unerklärliche Ereignisse. Bei meinen Reisen beobachte ich die Spiritualität, Bräuche, Kulturen und Religionen. Ich bin Lebensforscherin. Das brachte mich auch dazu, das Glück der Menschen unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis war eine kleine Glücksausstellung. Ein bisschen Mut bescherrte mir ein Auszeitjahr, in dem ich nicht nur im Aussen, sondern vielmehr auch in meinem Inneren reisen durfte: Daher glaube ich an die unendliche Liebe, die in allem ist. Meine Freizeit bot mir eine Reihe von spirituellen und pflanzlichen Ausbildungen sowie ein Eintauchen in die schamanische Welt. Mein Beruf im Human Resources beruht auf einem betriebswirtschaftlichen Studium, Ausbildungen in Gruppendynamik (TZI nach Ruth Cohn), systemischem Coaching, persönlichen Verhaltenspräferenzen (OPQ) und Emotionstransformation.
Dieser Pottpuri bietet mir den Nährboden für vielseitige Zeremonien.
WIE ES BEGANN
Als meine Eltern starben war es für mich klar, dass ich über ihr Leben berichten wollte. Sie waren die Menschen, die mir mein Leben schenkten. Ich kannte sie mein Leben lang. Diese Vertrautheit kann kein Pfarrer in Worte fassen. Es war meine Art, ihnen DANKE zu sagen und von ihnen Abschied zu nehmen. Die beiden Todesereignisse liessen die Frage in mir aufkeimen, was das Leben wirklich von mir will. Und sie führten meine eigene Endlichkeit vor Augen. Dieses Bewusstsein schenkt mir immer noch viel Lebensqualität.
Dann steht eine Hochzeit vor der Tür. SIE hat indische und Er hat schweizer Wurzeln. Beide sind nicht religiös, aber sie wollen eine Trauung mit spirituellen Aspekten. Sie fragen mich für eine Zeremonie an. Ich erforsche ihre Eigenschaften und Wünsche, beschäftige mich der hinduistischen und christlichen Spiritualität. Gemeinsam wird das Programm der Zeremonie festgelegt. Die Trauung wird in den Weinbergen mit internationalen Gästen und Sonnenschein zelebriert. Während all dem fühlte ich eine tiefe Verbundenheit mit allem Sein.
Mein Leben gestalte ich immer wieder mit Zeremonien: weil ich an einem besonderen Ort bin, weil ich bewusst von etwas Abschied nehmen möchte, weil gerade eine besondere Zeit ist oder ich jemandem danken will.